Besuche bei verschiedenen Welpenlernspielstunden

Besuche bei verschiedenen Welpenlernspielstunden


Welpen werden nicht mit einem funktionierenden Sozialverhalten geboren – sie werden lediglich mit den Anlagen geboren, dieses Verhalten zu erlernen. Das setzt voraus, dass man ihnen diese Erfahrungen auch ermöglicht. Sie müssen lernen, dass man verschiedenste Körpersprachensignale zusammen betrachten muss, um zu entschlüsseln, was der andere meint.

Sie müssen lernen, dass sich verschiedene Hunde unterschiedlich ausdrücken. Sie müssen lernen, wenn sie überlegen sind und was man sich als Überlegener herausnehmen kann. Aber genauso müssen sie erkennen, wenn sie unterlegen sind oder wie man aus einer brenzligen Situation herauskommt oder einem überlegenen Gegenüber klar macht, dass man nicht auf Konfrontation aus ist.

Aber auch: Mit welchen Tricks bekommt man einen anderen Hund dazu, dass der mit einem spielt? Oder wie kann man diesem eine Beute abluchsen oder signalisieren, dass man seine Ruhe haben will.

Da nach der Trennung von den Wurfgeschwistern diese erlernte Hundesprache unbedingt weiter trainiert werden muss, ansonsten verkümmert sie wieder, besuchen wir gute Welpenlernspielstunden, wo die Welpen quasi zum 2. Mal die Hundesprache erlernen und festigen. Denn Hunde, die zu einer solchen zweiten Sozialisierung nicht fähig sind oder bei denen sie unterbleibt, sind nicht gemeinschaftsfähig und oft nicht erziehbar. Diese wissenschaftliche Erkenntnis ist für Hundebesitzer von größter Bedeutung, da junge Hunde dadurch trotz guter Veranlagung untrainierbar oder wesensschwach werden können.

Wir sind mit Jaaki und Joker in Künzelsau-Morsbach bei der Hundeschule von Ute und Mike und zusätzlich noch bei den Hundefreunden Brehmbachtal in Pülfringen. Und dabei trafen wir auch auf die Wurfgeschwister Jasko und Jorah.

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