Unser Interessensvertreter – der VDH

Unser Interessensvertreter – der VDH

Ich habe folgende e-mail an den VDH geschrieben:

Sehr geehrter Herr Kopernik,

ich habe mich endlich dazu durchgerungen diesen Brief an den VDH zu schreiben, weil ich so einige Dinge nicht verstehe, die ich gerne verstehen möchte. Vielleicht bekomme ich von Ihnen verständliche Antworten, ich würde mich sehr darüber freuen.

1. Warum schafft es der VDH in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Verbänden nicht, dass Hundesport olympisch wird und somit einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht werden könnte? Es wäre sicherlich ein Gewinn für Olympia.

Ich habe jetzt erst wieder olympische Sportarten gesehen, die kannte bisher wohl niemand und andere Sportarten, die sicherlich von weniger Sportlern ausgeübt werden als im Hundesport. Und es ist doch sicherlich wesentlich teurer und aufwendiger ein Pferd nach Tokio zu bringen, als einen Hund.

2. Im September sind Bundestagswahlen. Wir gehen inzwischen von ca. 9 Millionen Hunden in Deutschland aus. Das sind sicherlich mehr als 15 Millionen Wähler. Warum schafft es der VDH als unser Interessenvertreter Nr. 1 nicht, mit der Maßgabe an Parteien heranzutreten, sich für Hunde/Hundebesitzer einzusetzen und dafür gewählt zu werden? Jede Partei müsste sich doch um eine solche große Wählerschaft reißen?

Ich muss sagen, dass ich nicht positiv auf den VDH zu sprechen bin, da er zusammen mit dem SV maßgeblich dafür sorgte, dass ich viele Jahre lang im LSVD Mischlinge und keine Rassehunde züchten musste. Ich züchte seit 1994 Langhaar Schäferhunde und musste viele Gemeinheiten, Herabsetzungen, Falschbeurteilungen, keine Startberechtigungen etc. ertragen, bis der SV wohl aufgrund des Mitgliederschwunds den Langhaar plötzlich wieder salonfähig machte, so dass ich seit einigen Jahren von heute auf morgen Rassehunde züchte, ohne dass sich in meiner Zucht und in meinen Zuchtanstrengungen irgendetwas zu früher geändert hätte. Klar, dass ich zu stolz war, nunmehr in diesem Verband zu züchten, der es nicht für nötig hielt, sich bei Menschen wie mir für dieses Tun zu entschuldigen.

Freundliche Grüße

Hilmar Nied

Die kurze ernüchternde Antwort:

Sehr geehrter Herr Nied,

leider verschweigen Sie uns, welchem VDH-Mitgliedsverein Sie angehören.

Wir haben Ihre Auffassung zur Kenntnis genommen und erlauben uns darauf hinzuweisen, dass wir über die Verbandsarbeit des VDH in unseren Medien regelmäßig informieren und sich zuletzt auf der Mitgliederversammlung des VDH dazu ausgetauscht wurde. Hierauf nehmen wir Bezug.

Ggf. bietet es sich an sich hier auch bei dem VDH Mitgliedsverein, dem sie angehören weitere Informationen einzuholen.

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Klöhn

Telefon: 02 31 / 5 65 00-0

Fax: 02 31 / 59 24 40

E-Mail: kloehn@vdh.de

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