Über uns

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Über den Züchter – Hilmar Nied

Hunde sind schon seit der Kindheit sein großes Hobby und seit 1992 dreht sich Hilmars Leben fast nur noch um Hunde.

Er wuchs mit einem weißen Spitz auf und im Alter von 4 Jahren bekam er zum Geburtstag einen eigenen Hund geschenkt, eine stockhaarige Schäferhündin namens Asta, die ihn 16 Jahre lang durch die Kinder- und Jugendzeit begleitete.

Schließlich kam er auf die langhaarige Variante des Deutschen Schäferhundes, weil sie ihm optisch und aufgrund ihres ruhigeren und ausgeglicheneren Wesens einfach besser gefiel.

Er hat aktiv Schutzhundesport, Fährtenarbeit, Agility, Flyball und Turnierhundesport ausgeübt, dazu die Rettungshundestaffel Bad Mergentheim gegründet und diese als Staffelleiter 2001 zur Einsatzfähigkeit geführt. Von 1994 – 2010 war er Vorsitzender des Schäferhundevereins bzw. seines Nachfolgevereins, des Hundevereins Bad Mergentheim und widmete sich dort als geprüfter Ausbilder und Hundetrainer vor allem der von ihm 1994 ins Leben gerufenen Welpenlernspielstunde und der Ausbildung von Junghunden. Er ist Gründer und Hauptverantwortlicher des Projekts „Kinder – Hunde, zwei Freunde, die sich verstehen“,  lehrte 20 Jahre lang  in den 2. Klassen der Grund- und Förderschulen das richtige Verhalten gegenüber dem Hund und brachte den Kindern die Grundlagen der artgerechten Haltung und Erziehung näher.

Als Regionalgruppenleiter von „Tiere helfen Menschen“ (ThM) hatte er ca. 60 Teams im Einsatz, die regelmäßig mit ihren Hunden Kindergärten, Behinderteneinrichtungen, Altersheime, Kinderheime und Heime für psychisch erkrankte Menschen besuchten. Auch hier war er immer wieder als Springer mit seinen Hunden aktiv. Wöchentlich arbeitete Hilmar mit seinen Hunden im Projekt Chance in Creglingen-Frauental mit straffällig gewordenen Jugendlichen/Heranwachsenden und war in einem weiteren Projekt aktiv, in dem Menschen von ihrer Hundeangst befreit werden.

Nachdem er sich genügend Wissen und Erfahrung über Hunde allgemein, über die Hundezucht sowie die Aufzucht von Welpen angeeignet hatte und immer wieder feststellen musste, wie viele schlecht oder überhaupt nicht geprägte Welpen/Hunde es doch von miserablen „Züchtern“ gibt, begann er aus diesem Verantwortungsgefühl heraus 1994 selbst Hunde zu züchten. Die planmäßige Zucht begann unter dem Zwingernamen „vom Schüpfbachtal“ im Langhaar Schäferhunde Verband Deutschland (LSVD) . Nach 4 Würfen fiel am 1.5.1998 der A-Wurf unter seinem aktuellen Zwingernamen „von der Schüpfer Hexe“. 2010 kehrte er dem LSVD den Rücken und züchtete seine optimal geprägten, nervenfesten, gesunden, alltagstauglichen und umweltsicheren Hunde für einen Wurf im IRJGV, da er sich dort als Züchter solcher Hunde besser aufgehoben fühlte. Da der Langhaar aber nunmehr beim SV und damit auch wieder im VDH endlich wieder seine verdiente Anerkennung gefunden hat und somit wieder ein Rassehund wurde, erfolgte eine Neuorientierung und man entschloss sich nunmehr in Zukunft im RSV 2000 weiter zu züchten. Am 29.4.2014 fiel der erste Wurf beim RSV 2000, der G-Wurf, da man an den F-Wurf beim LSVD anschließen durfte. Der Zwingername „von der Schüpfer Hexe“ ist inzwischen FCI geschützt.

Die Frau an seiner Seite – Carmen Brenner

Carmen hatte schon immer den Wunsch nach einem eigenen Hund, obwohl sie als Kind von einem Dackel ins Gesicht gebissen worden war. Doch erst als erwachsene Frau konnte sie ihren Traum endlich verwirklichen. Mit der Schäferhündin Era von der Rosenwiese, genannt Eika, kam sie auf den Hundeplatz, trat 1992 in den SV ein und versuchte sich sogleich in der hohen Schule des Schutzhundesports, dem sie bis heute treu geblieben ist.

Auch die Hundezucht interessierte sie schon sehr früh. Mit Eika hatte sie einen Wurf mit 8 Welpen, von denen der letzte im Februar 2010 verstorben ist. Von diesem Wurf behielt sie sich damals Joker vom Neunecker Schloss, genannt Jockele, der jedoch aufgrund der Nachwirkungen eines Zeckenbisses nur 5 Jahre alt wurde.

Nachdem sie auf einer Ausstellung einen Langhaar Schäferhund gesehen hatte, verliebte sie sich sofort in die langhaarige Variante des Schäferhundes und so kam sie zu ihrem Rüden Eycko vom Schlichemufer, den sie als „Glücksfall“ bezeichnet. Aus Protest zu den damals leider „höher gehandelten“ stockhaarigen Schäferhunden ging sie einfach mal auf eine Ausstellung/Schau des Langhaar Schäferhunde Verbandes Deutschland und dort wurde ihr nach zahlreichen Schauerfolgen auf Landes- und Bundesebene erst so richtig klar, was für ein toller Vertreter seiner Rasse Eycko war, der aber nicht nur schön, sondern auch noch leistungsstark war. So wurde sie mit ihm 2005 und 2007 Vereinsmeister. Seine beste Fährte schlug sich mit 96 Punkten zu Buche, seine beste Unterordnung mit 94 und sein bester Schutzdienst mit 97 Punkten. Und inzwischen hat sie auch Gefallen an Hundebeschäftigungsmöglichkeiten gefunden, die mit keinen Punktzahlen honoriert werden, dafür aber mit leuchtenden Hunde- und Kinderaugen.

Zusammen mit Hilmar betreibt sie nun die Langhaar-Zuchtstätte von der Schüpfer Hexe,  wo sie  größtenteils für die Ausbildung der Hunde zuständig ist, weil sie es einfach meisterhaft versteht durch positive Verstärkung die Arbeitsfreude in den Hunden zu entwickeln und zu erhalten. Außerdem züchtet sie unter dem Namen „von den Schüpfer Zwergen“ optimal geprägte Kleinspitze.