Der "I-Wurf" wurde 8 Wochen alt

Der "I-Wurf" wurde 8 Wochen alt

Mit etwas Verspätung berichten wir von der letzten Woche, die Indira, Inaja und Inuk bei uns verbracht haben, denn so langsam heißt es, Abschied von ihnen zu nehmen.
Indira war mit 8 LW 8040 Gramm schwer, Inaja 8060 und Inuk 9800Gramm.

Nach wie vor setzen wir die Hundepfeife ein, um die Welpen zum Fressen zu rufen und füttern immer an einer Stelle, die für die Welpen nicht so leicht zu erreichen ist.

Carmen füttert auch aus dem Mund, da wir solche Belohnungen früher immer bei unseren Schulbesuchen von den Kindern als Mutprobe durchführen ließen.

Und danach ist Spielen und gemeinsames Ruhen angesagt.

Wir suchten einen unserer Lieblingsplätze auf, die Eisenbahnbrücke über die Tauber bei Gerlachsheim, die über viele Treppen zu erreichen ist.
 
Auf unangenhmen Gitterrösten müssen die Welpen laufen, unter ihnen für sie sichtbar fließt die Tauber. Dazu rattern Züge an ihnen vorbei oder über ihnen hinweg. Eine sehr schwere Situation für die Welpen und dies auch noch ohne Mutter Gandhi.

Danach geht es wieder die Treppe nach unten und es wird zum Wettrennen, welches Indira ganz knapp gewinnt. 
Unsere alte Hundeclique besuchte uns und nach dem Grillen endete es beim gemütlichen Zusammensitzen mit den Hunden am Holzfeuer.

Die Welpen überqueren die Schüpfbach über eine Holzdiele und dass, ohne ins Wasser zu stürzen. Super!

Wir laden gerne den örtlichen Kindergarten mit dessen Erzieherin Tina zu uns in den Garten ein, wo es für Kinder und Welpen gleichermaßen spannend ist, sich gegenseitig zu beschnuppern. Dabei kann man auch bei Nachlaufspielen mit einem jauchzenden Kind auf beide einwirken. Kinder sollen lernen, so etwas nicht zu tun, sondern ruhig stehen zu bleiben und Welpen sollen lernen, beim Anblick von Kindern etwas anderes im Sinn zu haben. Daher geht es schon bei dieser ersten Begegnung darum, ein durch und durch positives Erlebnis zu schaffen, das auf einem gemäßigten Erregungsniveau abläuft. Die Kinder können die Welpen streicheln, ihnen Futterstücke geben, einen Welpen auf dem Schoß einschlafen lassen oder mit ihnen zu spielen.

  

Da es so heiß war, trafen wir uns dieses Mal mit den Kindern bei deren Spaziergang am Mühlkanal, wo sich die Welpen erfrischen konnten.

Die Welpen wurden entwurmt und 5 Tage später das erste Mal geimpft. Einen Tag später kam Moni Elser als Zuchtbeauftragte des RSV 2000 aus Stuttgart zu uns und nahm den Wurf offiziell ab. Somit konnte danach von uns die Erstellung der  Papiere/Ahnentafeln beantragt werden.

Als der kleine Joker uns wieder besucht sieht man sehr gut, dass im Rollenspiel auch immer wieder verlieren können gelernt wird. Denn Verlieren können erfordert nicht nur im Falle des Hundes eine gewisse Stärke. Und es verhindert das Wachsen unnötiger Ängste und damit das Entwickeln unangemessener Aggressionsbereitschaft.

 

Wir werden nunmehr ins Tiroler Lechtal fahren und dort Inuk seinen neuen Besitzern Christian und Tanja übergeben und noch 1 Woche Urlaub dort verbringen. Wenn wir zurück sind, werden sich alle drei Welpen bei ihren neuen Besitzern befinden und wir werden dann darüber berichten.

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