Abgabe unserer Welpen des L-Wurfes

Abgabe unserer Welpen des L-Wurfes

Alle Welpen des L-Wurfes von der Schüpfer Hexe haben uns bereits vor 4 Wochen verlassen. Aufgrund unseres Italienurlaubs, bei dem wir ja 3 der 12 Welpen persönlich bei ihren neuen Besitzern ablieferten, berichten wir erst heute darüber und zeigen Euch erst heute die an den Abholtagen gemachten Fotos.

Wir sind überzeugt, mit Euch die richtigen Hundemenschen ausgewählt zu haben und dass es unsere “Welpenkinder“ dort sehr gut haben werden. Dadurch konnte unser Abschiedsschmerz sehr gelindert werden.

Da ja jeder Welpenkäufer seinen Traumhund haben möchte, der sein Leben fortan bereichern soll, bedeutete dies für uns Züchter, dass wir nicht nur einen, sondern gleich mehrere Hunde züchten und aufziehen mussten, die den Kriterien eines potenziellen Traumhundes genügen. Denn egal, ob der Wurf 3, 6 oder 12 Welpen hat, die Erwartungen des einzelnen Welpenkäufers bleiben dieselben.

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Ein gewünschter Traumhund, mit dem sich das Zusammenleben problemlos gestalten lässt, zeichnet sich übrigens besonders aus durch enge Bindungsbereitschaft an seine Bezugsperson, Nervenstärke in allen Lebenslagen, Weltoffenheit, Freundlichkeit und guten Gehorsam. Wir haben wieder alles gegeben, um solche Traumhunde an Euch abgeben zu können und waren nicht umsonst nach 8 Wochen platt und urlaubsreif.

Little Jackson verließ uns in Richtung Buchen zu Patti und ihrer Familie

Unserer eigenen Erfahrung nach ist es meist so, dass die genossene Sozialisation und die Bindungsbereitschaft an den Menschen darüber entscheiden, ob ein Welpe überhaupt unter der eingetretenen Trennung leidet. Die meisten unserer Welpen verlassen uns ja um die 8. LW herum und bisher wurde uns nicht von besonderen Stresssymptomen berichtet, auch dieses Mal nicht. Alle stellten sich neugierig dem neuen Abenteuer und schlossen sich vertrauensvoll ihren neuen Menschen an, die sie ja meistens schon von vorher stattgefundenen Besuchen kannten. Viele Fotos und Berichte von Euch haben uns dies bestätigt.

Unserer Meinung nach sind unsere Welpen mit 8 LW in den meisten Fällen nicht nur bereit für das Abenteurer des Umzugs, sie profitieren vielmehr auch noch von der nun folgenden Einzelbetreuung durch ihren neuen Besitzer. Sie fokussieren sich nicht zu sehr auf Hunde (Eltern, andere Geschwister, andere Hunde des Züchters) statt auf Menschen und können das Alleinbleiben leichter lernen, denn bei uns hatten sie ja den Luxus ständiger Gesellschaft.

Die bei uns aufgezogenen Welpen finden es i.d.R. gut und akzeptieren es auch, neue Erfahrungen machen zu dürfen. Sie gehen durch diese Welt und sind aufgeschlossen dafür, sich jeder neuen Herausforderung zu stellen, weil sie erwarten, dass sie grundsätzlich positiv für sie ausgehen werden.

Loui wird alles geben, um die Herzen von Petra, Winnie, Anuk und Mario nach Askos Tod wieder froh zu stimmen

Zudem wird in der freien Natur jetzt ein Ortswechsel vorgenommen, der alte Spielplatz wird verlassen. Noch ehe die 8. LW beendet ist hat der Vaterrüde die Welpenschar an der Backe und die Mutterhündin kümmert sich nur noch wenig um sie.

Der Zeitraum zw. der 8. und 12. LW ist die eigentliche Sozialisierungsphase. Der Welpe lernt, das bislang so egoistische Verhalten aufzugeben und macht die Erfahrung, dass gemeinsames Tun, das Miteinanderspielen, dass Zusammenarbeit einen viel größeren Lustgewinn bringt. Also wird jetzt der Grundstein für die später einmal so wichtige Gefolgschaftstreue gelegt. Die zentrale Figur bei diesem Lernprozess ist der Rüde. Kommt aber anstelle des Rüden der Mensch, so nimmt er, falls er es vernünftig anpackt, dessen Stelle ein. Lernt er jetzt, dass das Spielen mit uns Menschen mehr Freude macht als allein zu spielen, ist für uns faktisch alles gewonnen.

Lana krempelt das Leben von Janina und Robin kräftig um

Unsere Informationen an Euch haben wir aus der Summe unserer Erfahrungen geschrieben, die uns das Leben mit Hunden gelehrt hat und dem Wissen, dass wir aus Büchern, wissenschaftlichen Studien und Feststellungen anderer gesammelt haben. Mit vielen Informationen davon haben wir auch bei diesem Wurf versucht, viel neues Wissen, die Philosophie, die geleistete Mühe und freudvolle „Arbeit“ sowie die Schwerpunkte unserer Aufzucht im Langhaar Schäferhunde Zwinger „von der Schüpfer Hexe“ in Bild- und Schriftform aufzuzeigen und wichtiges Wissen darüber Euch und auch anderen Interessierten an die Hand zu geben.

Lucky wurde von Renate und ihrer Familie ausgesucht und lebt jetzt glücklich in Markgröningen

Vor allem, was im entscheidenden 1. Lebensjahr des Hundes geschieht und zu beachten ist, müssen unserer Meinung nach so viele Hundemenschen wie möglich wissen. Auch wollten wir natürlich eine Lanze brechen für den als Rassehund gezüchteten Deutschen Langhaar Schäferhund und uns positiv von vielen anderen Züchtern abheben, was uns hoffentlich gelungen ist.

Jeder von Euch soll seinen Hund nicht nach irgendeiner Schablone formen, sondern ihn eher ermuntern, seinen eigenen, einzigartigen Hundecharakter zu entwickeln. Und nicht vergessen: Keiner kennt unseren Hund besser als wir selbst. Hören wir immer wieder auf unser Bauchgefühl.

Logan benötigte wohl einen etwas größeren Abstand, denn er folgte freudig Monika ins weit entfernte Norddeutschland

Und zu unserer Beruhigung meint der bekannte Hunde- und Wolfsexperte Günter Bloch folgendes: „Alles richtig zu machen, ist eine Illusion. Das schaffen noch nicht einmal routinierte Kanideneltern. Und die verhalten sich in der Tat meist wie ein Schweizer Uhrwerk: zuverlässig und professionell. Kein Mensch weiß alles über Hundeverhalten. Niemand hat einen Ausschließlichkeitsanspruch auf „Ahnung haben“ oder „keine Ahnung haben“.

Lenyo hat ein tolles Plätzchen bei Birgit und ihrer Familie im Bereich Augsburg gefunden

Genau deshalb lautet unser allererster Tipp: Orientiert Euch in verantwortlicher Form am Machbaren. Wer unentwegt auf der Suche nach dem perfekten Hund ist, wird Schiffbruch erleiden! Jeder Hund ist etwas Besonderes und verdient einen Menschen, der ihm erlaubt, so zu sein, wie er ist – sei es lieb und etwas schüchtern oder kühn und keck. Es wäre nicht fair, von ihm zu erwarten, perfekt zu sein.

Layla macht bei Mischa und Bianca (mit „c“) die Schweiz unsicher

Und nein, wir haben ihn leider nicht gefunden, den überall passenden Verständigungsschlüssel zu allen Haushunden dieser Welt. Was wir Euch aber guten Gewissens anbieten können, sind einige hoffentlich gut verständliche Richtlinien, die wir Euch ja bereits an die Hand gegeben haben“.

Lord Saiymon macht Diane in Frankreich glücklich

Ein Kleidungsstück von den uns von Euch überlassenen wichtigen Geruchsträgern blieb zurück, ein ockergelbes Achsel-Shirt. Es kann evtl. beim Welpentreffen am 28.11.2021 mitgenommen werden. Wir freuen uns bereits sehr darauf und hoffen, dass viele einen Besuch möglich machen können.

und Lea lernt gerade italienisch bei Simone, Paola und Willi in Italien. Und wie heißt wohl unsere am 28.10.2021 geborene Enkeltochter – natürlich „LEA“.

Danach hatte Jaaki alle ihre 12 Kinder in gute Hände abgegeben und wir konnten keine Depressionen o.ä. bei ihr ausmachen. Uns machte allerdings der Tod von Loki sehr zu schaffen und er legte sich wie ein unangenehmer Schatten über unseren Urlaub.

Abschließend möchten wir nochmals den passenden Text unserer Willkommensseite zitieren: Freude und Sorgen liegen bei der Hundezucht sehr nahe beieinander. Es gibt Menschen, die den liebevoll aufgezogenen Hund nicht wert sind und der Züchter braucht doch die Gewißheit, dass es Menschen gibt, für die es sich lohnt solche Hunde zu züchten. Da Ihr zu den Letztgenannten gehört, habt Ihr euch einen Welpen von uns geholt, die wir unsere Hundezucht ehrlich, verantwortungsbewusst und ohne Profitstreben betreiben. Bei dem die Hündin nicht zur Wurfmaschine wird und der sagen kann, dass man nicht reich von der Hundezucht wird, aber dafür reich an Freundschaften, die sich mit den Welpenkäufern entwickeln, da man ihnen keine Ware verkauft, sondern einen optimal geprägten vierbeinigen Freund zur Seite gegeben hat.

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